LED Straßenbeleuchtung in Berlin

Mastleuchten und Straßenlaternen mit bis zu 68 % Energieeinsparung — normkonform nach DIN EN 13201, IP66-geschützt und mit 5 Jahren Garantie. Kostenlose Lichtplanung inklusive.

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Bis 68 % Energieeinsparung

Von 250 W HQL/NAV auf 80 W LED — das senkt den Stromverbrauch pro Lichtpunkt um 170 W und spart bei 4.000 Betriebsstunden jährlich 204 € je Leuchte.

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5 Jahre Garantie

Unsere LED-Mastleuchten erreichen 50.000+ Betriebsstunden (L80B10). Bei 4.000 h/Jahr bedeutet das über 12 Jahre ohne Leuchtmittelwechsel — Wartungskosten sinken auf nahezu null.

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Kostenlose Lichtplanung

Wir erstellen Ihnen eine DIALux-Lichtberechnung nach DIN EN 13201 — inklusive Leuchtpunktabstand, Gleichmäßigkeit (U₀ ≥ 0,40) und Blendungsbewertung. Kostenfrei und unverbindlich.

Anforderungen an LED-Straßenlaternen in Berlin: Normen, Vorschriften und lokale Besonderheiten

Wer in Berlin Straßenbeleuchtung plant oder umrüstet, kommt an der DIN EN 13201 nicht vorbei. Diese Norm definiert sechs Beleuchtungsklassen (ME1 bis ME6) für motorisierten Verkehr und legt fest, welche mittlere Beleuchtungsstärke auf der Fahrbahn erreicht werden muss. Für typische Erschließungsstraßen in Berliner Gewerbegebieten gilt die Klasse ME4b — das entspricht einer mittleren Leuchtdichte von 0,75 cd/m² bei einer Gleichmäßigkeit U₀ ≥ 0,40. Anliegerstraßen in Wohngebieten fallen häufig unter die Klasse S3 mit 7,5 Lux mittlerer Beleuchtungsstärke.

Was viele nicht wissen: Berlin hat zusätzlich eigene Vorgaben über die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz. Seit 2021 fordert der Berliner Senat bei Neuinstallationen und Umrüstungen warmweiße Lichtfarben (maximal 3.000 K), um die Lichtverschmutzung zu reduzieren und nachtaktive Insekten zu schützen. Außerdem müssen neue Leuchten nach oben abgeschirmt sein — der sogenannte ULOR-Wert (Upward Light Output Ratio) darf 0 % betragen, was bei modernen LED-Straßenlaternen mit gerichteter Abstrahlung kein Problem darstellt.

Ein häufiger Fehler bei der Umrüstung: Planer übernehmen einfach die alten Mastabstände der HQL- oder NAV-Leuchten (oft 30–35 m) und setzen LED-Leuchten mit identischer Wattzahl ein. Das ist doppelt falsch. LED-Mastleuchten haben eine deutlich gerichtete Lichtverteilung — bei korrekter Auslegung lassen sich die Abstände auf 25–28 m optimieren oder mit asymmetrischen Optiken sogar auf 38–40 m strecken. Ohne individuelle DIALux-Berechnung verschwenden Sie entweder Geld für zu viele Masten oder erzeugen dunkle Bereiche zwischen den Lichtpunkten.

Übrigens: Für öffentliche Ausschreibungen in Berlin verlangt das Vergaberecht (VgV) seit 2024 einen Nachweis der Lebenszykluskosten (LCC). LED-Straßenlaternen schneiden hier regelmäßig 40–55 % günstiger ab als konventionelle Natriumdampf-Hochdrucklampen — selbst wenn der Anschaffungspreis höher liegt. Der Grund ist simpel: 50.000 Betriebsstunden ohne Leuchtmittelwechsel gegen 5.000 Stunden bei NAV bedeutet zehnmal weniger Wartungseinsätze mit Hubsteiger und Sperrung.

Technische Vorteile moderner LED-Mastleuchten gegenüber konventioneller Technik

Der zentrale Vorteil liegt in der Lichtausbeute. Eine konventionelle 250-W-NAV-Leuchte liefert rund 25.000 Lumen bei einer Systemeffizienz von etwa 100 lm/W. Das klingt zunächst ordentlich. Aber: Durch den 360°-Abstrahlwinkel der Gasentladungslampe gehen 30–40 % des Lichts im Reflektor verloren. Effektiv kommen nur 15.000–17.500 Lumen auf der Straße an.

Eine moderne 80-W-LED-Straßenlaterne erzeugt 14.400 Lumen (bei 180 lm/W Systemeffizienz, Meanwell-Treiber) und bringt davon — dank gerichteter Abstrahlung — über 95 % auf die Nutzfläche. Ergebnis: gleiche oder bessere Ausleuchtung bei 68 % weniger Stromverbrauch. Kurze Rechnung: 80 W × 4.000 h/Jahr × 0,30 €/kWh = 96 €/Jahr gegenüber 250 W × 4.000 h × 0,30 € = 300 €/Jahr. Die Differenz von 204 € pro Lichtpunkt summiert sich bei 100 Leuchten auf 20.400 € jährlich.

Die Schutzart spielt bei Außenbeleuchtung eine entscheidende Rolle. Unsere LED-Straßenlaternen sind durchgehend mit IP66 klassifiziert — das bedeutet vollständigen Schutz gegen Staubeintritt (erste Ziffer 6) und Schutz gegen starkes Strahlwasser aus beliebigem Winkel (zweite Ziffer 6). Für den Berliner Einsatz mit Streusalznebel im Winter, Starkregen im Sommer und Feinstaub das ganze Jahr über ist IP66 die richtige Wahl. IP65 reicht bei seitlichem Schlagregen oft nicht aus — wir haben Fälle gesehen, in denen nach zwei Wintern Kondensat im Gehäuse die Elektronik beschädigte.

Aus unserer Erfahrung: Der Farbwiedergabeindex (CRI) wird bei Straßenbeleuchtung unterschätzt. NAV-Lampen liefern einen CRI von nur 25 — alles sieht gelb-orange aus, Farben sind kaum erkennbar. LED-Mastleuchten erreichen CRI ≥ 70, hochwertige Modelle sogar CRI 80+. Das verbessert nicht nur die subjektive Sicherheit, sondern ermöglicht es Überwachungskameras, Nummernschilder und Kleidungsfarben deutlich besser zu erfassen. Die Berliner Polizei bestätigt, dass die Aufklärungsquote in LED-beleuchteten Bereichen messbar steigt.

Haben Sie sich schon gefragt, warum viele Kommunen bei der Umrüstung auf dimmbare LED-Systeme setzen? Mit DALI- oder 1–10-V-Schnittstelle lassen sich Berliner Straßenlaternen in den Nachtstunden (22:00–5:00 Uhr) auf 50 % dimmen. Das spart nochmal 30–40 % Energie auf den ohnehin schon niedrigen LED-Verbrauch — bei einer 80-W-Leuchte also weitere 16–20 W in den Schwachlastzeiten. Hochgerechnet auf 7 Stunden Dimmbetrieb pro Nacht und 365 Tage ergibt das zusätzliche 40–50 kWh Einsparung pro Leuchte und Jahr.

Typische Einsatzorte für LED-Außenbeleuchtung in Berlin

Berlin hat über 224.000 Straßenlaternen — und noch immer sind tausende davon konventionelle Gasentladungslampen. Die Umrüstung konzentriert sich aktuell auf mehrere Schwerpunktbereiche. In den großen Industriegebieten wie Berlin-Adlershof (Wissenschaftsstadt), Tempelhof (Tempelhofer Weg) und Marzahn-Hellersdorf (Clean-Tech-Park) werden Zufahrtsstraßen und Werksgelände auf LED-Technik umgestellt. Hier kommen typischerweise leistungsstarke LED-Mastleuchten mit 120–150 W zum Einsatz, montiert auf 8–10 m hohen Masten mit Ausleger.

In Gewerbegebieten — etwa am Großbeeren Business Park (südlich von Berlin), rund um den Westhafen oder in Spandau entlang der Saatwinkler Straße — reichen 60–80 W LED-Außenleuchten für die Beleuchtungsklasse ME5 (Erschließungsstraßen mit wenig Verkehr) in der Regel aus. Der Mastabstand beträgt hier 28–32 m bei einseitiger Aufstellung, abhängig von der Straßenbreite. Wir empfehlen hier klar den Einsatz asymmetrischer Linsenoptiken (Typ II oder Typ III nach IESNA), weil diese das Licht gezielt auf die Fahrbahn lenken und Anwohner nicht blenden.

Auch Berliner Wohnsiedlungen und Nebenstraßen profitieren von der Umrüstung. In Bezirken wie Pankow, Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg werden alte Pilzleuchten (die klassische Berliner Gaslaterne-Nachbildung) zunehmend durch LED-Retrofit-Einsätze oder moderne LED-Laternenköpfe ersetzt. Die Herausforderung hier: Denkmalschutz. Viele Berliner Laternen stehen unter Schutz, sodass nur der Leuchteneinsatz getauscht werden darf, nicht die äußere Form. Unsere Lösung — ein LED-Retrofitmodul mit E40-Fassung — passt in bestehende Laternengehäuse und liefert 4.000 K neutralweißes Licht bei nur 30 W.

Parkplätze und Betriebsgelände sind ein weiterer Schwerpunkt. Für großflächige Parkplätze (etwa am IKEA Lichtenberg oder den Einkaufszentren Eastgate und Alexa) setzen wir auf LED-Flutlichtstrahler mit 200–300 W an 12-m-Masten. Die Beleuchtungsstärke muss hier nach DIN EN 12464-2 mindestens 20 Lux betragen, bei Zufahrten sogar 50 Lux. Mit vier Strahlern pro Mast und 120°-Abstrahlwinkel decken Sie Flächen von bis zu 2.500 m² pro Maststandort ab.

LED vs. konventionelle Straßenbeleuchtung im Vergleich

Eigenschaft NAV / HQL (konventionell) LED-Mastleuchte
Leistungsaufnahme 250 W (inkl. Vorschaltgerät) 80 W
Lebensdauer 5.000 h (NAV) / 8.000 h (HQL) 50.000+ h (L80B10)
Energiekosten/Jahr (4.000 h) 300 € pro Leuchte 96 € pro Leuchte
Wartungsintervall Alle 1–2 Jahre (Leuchtmittelwechsel) Alle 12+ Jahre
Schutzart IP23 bis IP54 (je nach Modell) IP66 (staub- und strahlwasserdicht)
Farbwiedergabe (CRI) CRI 25 (NAV) / CRI 50 (HQL) CRI ≥ 70
Garantie 1 Jahr 5 Jahre
Dimmbarkeit Nicht möglich (Gasentladung) DALI / 1–10 V / Zigbee

Rechenbeispiel: Umrüstung von 100 Straßenlaternen in Berlin

Basierend auf 4.000 Betriebsstunden/Jahr und einem Strompreis von 0,30 €/kWh

Konventionell: 100 Leuchten × 250 W × 4.000 h = 100.000 kWh → 100.000 × 0,30 € = 30.000 €/Jahr

LED: 100 Leuchten × 80 W × 4.000 h = 32.000 kWh → 32.000 × 0,30 € = 9.600 €/Jahr

Jährliche Ersparnis: 30.000 € − 9.600 € = 20.400 €

Bei durchschnittlichen Investitionskosten von ca. 300 € pro LED-Leuchtkopf (Retrofit, ohne Mastarbeiten) ergibt sich eine Gesamtinvestition von 30.000 €. Hinzu kommen noch Wartungseinsparungen von ca. 80 € pro Leuchte und Jahr (kein Hubsteiger-Einsatz, keine Ersatzleuchtmittel) — das sind weitere 8.000 €/Jahr.

€20.400
Stromersparnis/Jahr

68 %
Weniger Energieverbrauch

~1,1 Jahre
Amortisation

Häufig gestellte Fragen zu LED Straßenbeleuchtung in Berlin

Welche Normen gelten für Straßenbeleuchtung in Berlin?
Maßgeblich ist die DIN EN 13201, die Beleuchtungsklassen für verschiedene Straßentypen definiert. Für Hauptverkehrsstraßen gilt Klasse ME2 (1,0 cd/m² mittlere Leuchtdichte), für Erschließungsstraßen ME4b–ME5 und für Wohnstraßen S3–S4 (7,5–5 Lux). Zusätzlich verlangt der Berliner Senat seit 2021 warmweiße LED mit maximal 3.000 K Farbtemperatur und eine ULOR von 0 % bei Neuinstallationen. Für die elektrische Sicherheit gilt die DIN VDE 0100-714.

Wie viel spart die Umrüstung auf LED-Straßenlaternen konkret ein?
Bei einem typischen Austausch von 250-W-NAV gegen 80-W-LED sparen Sie 170 W pro Lichtpunkt. Bei 4.000 Betriebsstunden und 0,30 €/kWh sind das 204 € pro Leuchte und Jahr an reinen Stromkosten. Hinzu kommen Wartungseinsparungen von ca. 80 €/Jahr (kein Leuchtmittelwechsel, kein Hubsteiger). Insgesamt liegt die Gesamtersparnis bei rund 284 € pro Leuchte und Jahr — die Investition amortisiert sich in etwa 1,1 Jahren.

Wie lange dauert die Umrüstung auf LED-Außenbeleuchtung?
Das hängt vom Umrüstungstyp ab. Bei einem reinen Leuchtenkopf-Tausch (Retrofit auf bestehenden Mast) rechnen Sie mit 20–30 Minuten pro Lichtpunkt — ein Zwei-Mann-Team schafft 15–20 Leuchten pro Tag. Bei 100 Leuchten sind das etwa 5–7 Arbeitstage. Die Lieferzeit unserer LED-Mastleuchten liegt aktuell bei 2–3 Wochen ab Bestelleingang. Wir übernehmen auf Wunsch auch die komplette Projektkoordination inklusive Genehmigung beim zuständigen Berliner Bezirksamt.

Warum Clightstore für LED-Straßenbeleuchtung in Berlin?
Clightstore bietet Ihnen drei entscheidende Vorteile: Erstens eine kostenlose DIALux-Lichtplanung, die exakt auf Ihre Berliner Straßensituation zugeschnitten ist — inklusive Mastabstände, Gleichmäßigkeitsnachweis und Blendungsbewertung. Zweitens 5 Jahre Garantie auf alle LED-Straßenlaternen und Mastleuchten mit Meanwell-Treibern und Samsung/Osram-Chips. Drittens schnelle Lieferung innerhalb von 2–3 Wochen und individuelle Angebote für Projekte jeder Größe — von 10 bis 10.000 Lichtpunkten.

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