Normgerechte Flutlichtanlagen nach DIN EN 12193 — von 200 Lux Trainingsbeleuchtung bis 750 Lux TV-taugliche Stadionbeleuchtung. Planung, Lieferung und Inbetriebnahme aus einer Hand.
Umrüstung von 1.000-W-Halogenmetalldampf auf 300-W-LED-Sportfluter — bei gleicher oder besserer Ausleuchtung nach DIN EN 12193.
Schutzart IP66 bedeutet: vollständig staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser — Münchner Starkregen inklusive.
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Die DIN EN 12193 „Sportstättenbeleuchtung” definiert drei Beleuchtungsklassen. Klasse III (Trainings- und Breitensport) verlangt eine horizontale Beleuchtungsstärke von mindestens 200 Lux bei einer Gleichmäßigkeit U₁ ≥ 0,5. Klasse II (Regionaler Wettkampf) fordert 300 Lux, Klasse I (Nationale Wettbewerbe, TV-Übertragungen) mindestens 500 bis 750 Lux — jeweils gemessen auf der Spielfeldebene in 1 m Höhe. Was viele nicht wissen: Die Gleichmäßigkeit ist in der Praxis schwieriger einzuhalten als der absolute Luxwert.
In München gelten zusätzlich die Vorgaben der Bayerischen Bauordnung (BayBO) sowie das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) hinsichtlich Lichtimmissionen. Das Münchner Referat für Klima- und Umweltschutz empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von LED-Technik mit präziser Lichtlenkung, um Streulicht auf angrenzende Wohngebiete zu minimieren. Konkret heißt das: asymmetrische Reflektoren mit einem Abstrahlwinkel ≤ 70° und einer Lichtstärke von 0 cd ab 75° über Nadir. Übrigens: Seit der Novelle der Münchner Stadtbauverordnung 2023 werden Förderanträge für energieeffiziente Sportstättenbeleuchtung bevorzugt behandelt — ein direkter Vorteil für Vereine und Kommunen in München.
Häufiger Fehler bei Altanlagen: Die Mastpositionen stammen aus der Zeit konventioneller Flutlichtscheinwerfer mit Halogenmetalldampflampen (HQI). Diese Masten stehen oft zu nah am Spielfeldrand oder in ungünstigen Winkeln. Eine gute LED-Umrüstung berücksichtigt die bestehende Mastgeometrie und gleicht über die Optikwahl aus — ein Strahler mit 15°-Spot-Reflektor auf einem 18-m-Mast liefert andere Ergebnisse als derselbe Strahler mit 30°-Flood-Optik. Deshalb empfehlen wir bei jeder Umrüstung eine vollständige Lichtplanung für Ihre Sportplatzbeleuchtung.
Ein konventioneller 1.000-W-HQI-Strahler erzeugt ca. 90.000 Lumen bei einer Lichtausbeute von 90 lm/W. Ein moderner LED-Flutlichtstrahler mit 300 W erreicht 48.000 bis 54.000 Lumen — das entspricht 160 bis 180 lm/W. Klingt nach weniger Gesamtlumen? Ist es auch. Aber hier liegt der entscheidende Punkt: HQI-Strahler verlieren 30 bis 40 % ihres Lichtstroms durch Mehrfachreflexion im Gehäuse. Der effektive Nutzlichtstrom auf dem Spielfeld ist bei LED häufig identisch oder sogar höher.
Die Farbtemperatur liegt bei 5.000 K (Tageslichtweiß) mit einem Farbwiedergabeindex Ra ≥ 80 — für TV-Übertragungen fordern die Richtlinien Ra ≥ 90. LED-Sportfluter mit Meanwell-HLG-Treibern (ein Industriestandard, den wir klar empfehlen) bieten zudem flackerfreien Betrieb bei 100 Hz — relevant für Zeitlupenaufnahmen und das Wohlbefinden der Spieler. Die Lebensdauer liegt bei L70 ≥ 50.000 Stunden. Bei 1.500 Betriebsstunden pro Jahr auf einem typischen Münchner Vereinssportplatz bedeutet das über 33 Jahre Nutzungsdauer, bevor der Lichtstrom auf 70 % des Anfangswerts fällt.
Die Schutzart IP66 ist bei Außenstrahlern für Sportanlagen Pflicht — nicht nur Empfehlung. IP66 setzt sich zusammen aus: 6 (vollständig staubdicht) und 6 (Schutz gegen starkes Strahlwasser aus jeder Richtung, 12,5 l/min bei 100 kPa). Für München mit durchschnittlich 967 mm Jahresniederschlag und gelegentlichen Föhnstürmen eine sinnvolle Absicherung. Aus unserer Erfahrung: IP65-Leuchten — die nur „Strahlwasser” abdecken — zeigen in exponierten Mastpositionen nach 3 bis 4 Jahren Feuchtigkeitseintritte an den Kabelverschraubungen.
Die Einschaltzeit beträgt bei LED unter 0,5 Sekunden — volle Lichtleistung sofort. HQI-Scheinwerfer benötigen 5 bis 15 Minuten Aufwärmzeit und weitere 10 bis 20 Minuten für den Heißwiederzündvorgang. Für Vereine, die abendliches Training in 90-Minuten-Blöcken organisieren, bedeutet das bei konventioneller Technik effektiv 15 Minuten Lichtverlust pro Einheit. Hochgerechnet auf eine Saison (ca. 200 Trainingsabende) sind das über 50 Stunden verschwendete Flutlichtzeit — und entsprechende Energiekosten.
Münchens Sportstättenlandschaft ist vielfältig. Vom Bezirkssportplatz im Münchner Norden (Harthof, Milbertshofen) über die Vereinsanlagen in Sendling und Giesing bis zu den großflächigen Sportparks in Freimann und Aubing — überall stehen Flutlichtanlagen, die größtenteils in den 1990er- oder 2000er-Jahren installiert wurden. Viele dieser Anlagen arbeiten noch mit 2.000-W-HQI-Strahlern an 4-Mast-Systemen. Ein Austausch gegen moderne LED-Fluter rechnet sich hier besonders schnell.
Besonders relevant für München: Das Sportamt der Landeshauptstadt betreibt über 700 kommunale Sportanlagen. Im Rahmen des Klimaschutzprogramms München sollen bis 2030 alle kommunalen Gebäude und Anlagen klimaneutral betrieben werden. LED-Flutlichtanlagen auf Sportplätzen sind ein konkreter Hebel — jeder umgerüstete Platz spart 8 bis 15 Tonnen CO₂ pro Jahr ein (abhängig von der Anlagengröße und Betriebsdauer). Wir empfehlen hier klar den frühzeitigen Umstieg, um von aktuellen Förderprogrammen zu profitieren.
Neben klassischen Fußballplätzen rüsten wir auch Tennisanlagen (Beleuchtungsklasse III: 300 Lux vertikal), Leichtathletikstadien, Hockey- und Rugbyfelder sowie Beachvolleyball-Courts um. Für jede Sportart gelten eigene Anforderungen an die vertikale und horizontale Beleuchtungsstärke — ein Fußballfeld mit 105 × 68 m benötigt eine andere Lichtplanung als eine 400-m-Laufbahn. Was alle gemeinsam haben: Die LED-Flutlichtstrahler von Clightstore lassen sich über verschiedene Optiken (15°, 30°, 60°, asymmetrisch) an jede Geometrie anpassen.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Sportplätze nach der Umrüstung heller wirken als vorher — obwohl die installierte Gesamtleistung deutlich niedriger ist? Der Grund liegt in der präzisen Lichtlenkung moderner LED-Optiken. Während ein HQI-Reflektor einen Großteil des Lichts in den Himmel und auf die Tribünen streut, lenkt eine LED-Linsenoptik über 90 % des Lichts exakt auf die Spielfläche. Das Ergebnis: weniger Blendung für Anwohner, bessere Sichtbarkeit für Sportler, niedrigere Stromrechnung für den Verein.
Ausgangslage: Ein typischer Fußballplatz in München mit 4 Masten à 3 Strahlern = 12 HQI-Scheinwerfer à 1.000 W. Betriebsstunden: 1.500 h/Jahr (Training + Spiele). Strompreis: 0,30 €/kWh (Gewerbevertrag, Stadtwerke München).
Vorher: 12 × 1.000 W × 1.500 h = 18.000 kWh/Jahr → 5.400 €/Jahr Stromkosten
Nachher: 12 × 300 W × 1.500 h = 5.400 kWh/Jahr → 1.620 €/Jahr Stromkosten
Jährliche Einsparung: 12.600 kWh → 3.780 €
Hinzu kommen eingesparte Wartungskosten: Ein Hubsteiger-Einsatz für den Lampenwechsel kostet in München zwischen 400 und 800 € pro Einsatz. Bei konventionellen Strahlern rechnen Sie mit einem Wechsel alle 18 Monate — das sind zusätzlich ca. 500 €/Jahr. Investitionskosten für 12 LED-Flutlichtstrahler inklusive Montage: ca. 6.500 bis 9.000 €. Amortisation: unter 2 Jahren.
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