Industriestrahler, Hallenleuchten und Highbay-LED-Systeme nach DIN EN 12464-1. Bis 62 % weniger Energiekosten bei 50.000+ Stunden Lebensdauer. Kostenlose Lichtplanung für Berliner Betriebe.
400-W-Hallenstrahler durch 150-W-Highbay-LED ersetzen — bei gleicher Lichtleistung von 22.500 lm. Das senkt Ihre Stromrechnung ab Tag eins.
Schutzart IP65 bedeutet: staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus jedem Winkel. Ideal für Produktionshallen, Lagerhäuser und Außenbereiche.
Wir berechnen Lux-Werte, Abstrahlwinkel und Montagehöhen nach DIN EN 12464-1 — kostenlos und unverbindlich für Ihren Berliner Standort.
Wer in Berlin eine Produktionshalle, ein Logistikzentrum oder eine Werkstatt mit neuer Beleuchtung ausstatten will, muss die DIN EN 12464-1 einhalten. Diese Norm schreibt je nach Tätigkeitsbereich konkrete Beleuchtungsstärken vor: 200 Lux für allgemeine Lagerhaltung, 300 Lux für Verpackungsarbeiten und 500 Lux für Feinmontage oder Qualitätskontrolle. Klingt einfach — ist es aber nicht immer.
Was viele nicht wissen: Die Norm fordert nicht nur einen Mindestwert auf der Arbeitsfläche, sondern auch eine Gleichmäßigkeit (U₀) von mindestens 0,6. Das bedeutet, der dunkelste Punkt im Raum darf höchstens 40 % unter dem Durchschnittswert liegen. In der Praxis scheitern viele Altanlagen genau daran — die Deckenleuchten für Hallen hängen in zu großen Abständen, und zwischen den Leuchten entstehen dunkle Zonen. Aus unserer Erfahrung: Gerade in Berliner Altbauhallen mit Deckenhöhen über 8 m sehen wir das regelmäßig.
Berlin hat als Industriestandort eine Besonderheit: Viele Gewerbeflächen befinden sich in denkmalgeschützten oder teilsanierten Gebäuden — etwa in Oberschöneweide, Tempelhof oder Spandau. Dort gelten teilweise zusätzliche Auflagen für Elektroinstallationen. Die Berliner Bauordnung (BauO Bln) verweist für Arbeitsstätten auf die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), die wiederum auf die ASR A3.4 zur Beleuchtung zurückgreift. Kurz gesagt: Sie brauchen nicht nur genug Licht, sondern auch eine blendfreie, flackerfreie Ausleuchtung mit einem UGR-Wert (Unified Glare Rating) unter 25 — bei Feinarbeiten sogar unter 19.
Häufiger Fehler: Betriebe bestellen Industriestrahler nach Lumen-Angabe auf der Verpackung, ohne den Abstrahlwinkel zu berücksichtigen. Ein 150-W-Highbay mit 90°-Reflektor eignet sich für 6–8 m Montagehöhe. Derselbe Strahler mit 120°-Reflektor verliert auf dieser Höhe rund 30 % der nutzbaren Beleuchtungsstärke am Boden. Wir empfehlen hier klar den 60°- oder 90°-Reflektor für Hallen ab 7 m — und 120° nur für niedrige Deckenhöhen bis 5 m oder breitflächige Ausleuchtung.
Der Umstieg von konventionellen Leuchtmitteln — also Quecksilberdampflampen (HQL), Halogenmetalldampflampen (HQI) oder Leuchtstoffröhren T8 — auf LED-Hallenleuchten bringt messbare Vorteile. Fangen wir bei den harten Zahlen an.
Eine typische HQI-Hallenleuchte verbraucht 400 W Systemleistung (inklusive Vorschaltgerät) und liefert dabei rund 36.000 lm Anfangslumen. Nach 5.000 Betriebsstunden sind davon noch etwa 70 % übrig — also ca. 25.200 lm. Eine moderne LED-Alternative mit 150 W liefert 22.500 lm bei einer Lichtausbeute von 150 lm/W. Entscheidend: Nach 50.000 Stunden hat die LED noch mindestens 80 % ihres Lichtstroms (L80B10). Das heißt, selbst nach zehn Jahren Dauerbetrieb stehen Ihnen noch 18.000 lm zur Verfügung — also mehr als die degradierte HQI-Lampe nach nur einem Jahr.
Übrigens: Die Farbwiedergabe spielt in Industrieumgebungen eine größere Rolle, als viele annehmen. Für Qualitätskontrolle und Farbprüfung verlangt die DIN EN 12464-1 einen Ra-Wert von mindestens 80. Unsere Highbay-LED-Leuchten erreichen Ra ≥ 80 serienmäßig, viele Modelle sogar Ra 90+. HQL-Lampen schaffen dagegen oft nur Ra 45–60 — unbrauchbar für farbkritische Arbeiten.
Die Schutzart IP65 ist bei Industriebeleuchtung kein Luxus, sondern Pflicht. IP steht für „International Protection” — die erste Ziffer (6) bedeutet vollständigen Staubschutz, die zweite (5) Schutz gegen Strahlwasser. In Produktionshallen mit Kühlschmierstoffen, Stäuben oder Dampf ist IP65 das Minimum. Für Lebensmittelproduktion empfehlen wir IP66 oder höher. Wannenleuchten mit IP65-Zertifizierung eignen sich darüber hinaus hervorragend für Nassräume, Waschhallen und überdachte Außenbereiche.
Ein Punkt, den Einkäufer gern übersehen — die Einschaltzeit. HQI-Lampen brauchen 3–5 Minuten bis zur vollen Helligkeit. Fällt eine Lampe kurz aus, dauert der Wiederzündvorgang sogar 10–15 Minuten (Abkühlphase). LED? Sofort 100 % Licht. Kein Flackern, kein Warten. In sicherheitsrelevanten Bereichen kann das über Unfälle entscheiden.
Berlin verfügt über eine vielfältige Industrielandschaft — und jeder Standort stellt eigene Anforderungen an die Beleuchtung. In den großen Gewerbegebieten wie Berlin-Adlershof, Marzahn-Hellersdorf, dem CleanTech Business Park in Marzahn oder dem Industriepark Spandau finden sich Produktionsbetriebe, Logistikzentren und Werkstätten mit Hallenhöhen zwischen 6 und 14 Metern.
Für Hochregallager — etwa in den Logistikzentren am Berliner Großmarkt oder im GVZ Berlin Süd (Großbeeren) — setzen wir auf Flächenleuchten mit asymmetrischem Reflektor, die auch schmale Regalgänge mit mindestens 200 Lux am Boden ausleuchten. Die Montagehöhe liegt hier oft bei 10–12 m, deshalb sind Highbay-LED-Strahler mit 200 W und 60°-Abstrahlwinkel die richtige Wahl. Warum nicht einfach mehr Leuchten mit weniger Leistung? Weil jeder zusätzliche Montagepunkt Installations- und Wartungskosten verursacht — auf 10 m Höhe rechnet man mit 80–120 € pro Leuchtenwechsel durch den Elektrofachbetrieb.
In Werkstätten und Montagehallen — zum Beispiel im Gewerbegebiet Moabit oder in den Gewerbehöfen in Kreuzberg — reichen Deckenhöhen von 4–6 m. Hier kommen IP65-Leuchten (Nassraumleuchten) oder kompakte Industriestrahler mit 100 W zum Einsatz, die bei 4 m Höhe 350–500 Lux auf der Arbeitsfläche erreichen. Für die korrekte Ausleuchtung rechnen Sie mit einem Leuchtenabstand von maximal dem 1,2-fachen der Montagehöhe — bei 5 m Höhe also höchstens 6 m Abstand zwischen den Leuchten.
Besonders stark wächst die Nachfrage im Bereich Lebensmittelproduktion und Pharma in Berlin. Diese Betriebe benötigen Leuchten mit erhöhter Schutzart (IP66/IP69K), bruchsicherer Abdeckung und HACCP-konformer Konstruktion. Die Meanwell-Treiber, die wir in unseren Leuchten verbauen, sind für den Dauerbetrieb bei Umgebungstemperaturen von –30 °C bis +70 °C ausgelegt — relevant für Kühlhäuser und Backhallen gleichermaßen.
Auch Außenbereiche profitieren: Für Verladezonen, Parkflächen und Betriebsgelände in Berlin liefern wir LED-Außenstrahler (Flutlichtstrahler) mit 200–400 W und Schutzart IP66. Diese Scheinwerfer erreichen Beleuchtungsstärken von 50–150 Lux auf der Zielfläche — je nach Montagehöhe und Abstrahlwinkel. Übrigens: LED-Flutlicht ist auch für Berliner Sportplatzbeleuchtung und Flutlichtanlagen zertifiziert (DIN EN 12193).
Basis: 100 Hallenstrahler, 4.000 Betriebsstunden/Jahr, Strompreis 0,30 €/kWh
Stromverbrauch konventionell: 100 Leuchten × 400 W × 4.000 h = 160.000 kWh/Jahr → 48.000 €/Jahr
Stromverbrauch LED: 100 Leuchten × 150 W × 4.000 h = 60.000 kWh/Jahr → 18.000 €/Jahr
Jährliche Ersparnis: 160.000 – 60.000 = 100.000 kWh → 30.000 € pro Jahr
Investitionskosten: ca. 100 × 350 € = 35.000 € (Leuchten) + ca. 10.000 € (Montage) = 45.000 €
Amortisation: 45.000 € ÷ 30.000 €/Jahr ≈ 1,5 Jahre
Wir berechnen Lux-Werte, Leuchtenanzahl und Amortisation — unverbindlich und kostenlos.
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