Normkonforme Highbay-Leuchten nach DIN EN 12464-1 mit IP65-Schutz, 50.000 h Lebensdauer und bis zu 62 % Energieeinsparung gegenüber HQL/HQI. Kostenlose Lichtplanung für Ihren Standort in München.
Von 400 W HQI auf 150 W LED — bei gleicher Beleuchtungsstärke von 300 Lux auf Nutzebene. Meanwell-Treiber sichern stabile Effizienz über die gesamte Lebensdauer.
Vollgarantie auf Leuchte und Treiber. IP65-Schutz gegen Staub und Strahlwasser — damit entfällt die typische Wartung alle 6 Monate, die bei konventionellen Leuchten anfällt.
DIALux-basierte Simulation mit Wartungsfaktor 0,8 für Ihren konkreten Hallenquerschnitt. Sie erhalten das Ergebnis als PDF innerhalb von 48 Stunden — inklusive Leuchtenpositionen und Lux-Verteilung.
Wer eine Produktions- oder Lagerhalle in München betreibt, muss die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) einhalten. Diese verweist direkt auf die DIN EN 12464-1, die für verschiedene Sehaufgaben konkrete Mindest-Beleuchtungsstärken vorschreibt: 200 Lux für allgemeine Lagerbereiche, 300 Lux für Kommissionierung und 500 Lux für Qualitätskontrolle oder feinmechanische Arbeiten. Unterschreiten Sie diese Werte, droht nicht nur ein Bußgeld bei der nächsten Begehung durch die Berufsgenossenschaft — Ihre Mitarbeiter ermüden schneller und die Fehlerquote steigt messbar an.
Was viele nicht wissen: Die Norm definiert neben der horizontalen Beleuchtungsstärke (Ēm) auch den Wartungsfaktor. Bei LED-Industriestrahlern liegt dieser typischerweise bei 0,80 — das bedeutet, Sie planen die Anlage um 20 % über dem Mindestwert, damit auch nach 25.000 Betriebsstunden noch genug Licht auf der Nutzebene ankommt. Konventionelle HQL-Strahler verlieren dagegen bereits nach 5.000 Stunden bis zu 40 % ihrer Anfangslichtstärke. Ein häufiger Fehler in der Praxis: Planer übernehmen den Wartungsfaktor 0,67 aus der alten HQI-Welt und überdimensionieren die LED-Anlage dadurch unnötig — das kostet Geld und blendet die Beschäftigten.
München stellt darüber hinaus besondere Anforderungen. Die Bayerische Bauordnung (BayBO) verlangt für Industriebauten mit mehr als 1.600 m² Grundfläche ein Brandschutzkonzept, in dem auch die Notbeleuchtung nach DIN EN 1838 berücksichtigt sein muss — mindestens 1 Lux auf den Fluchtwegen innerhalb von 5 Sekunden. Unsere Highbay-LED-Deckenleuchten lassen sich problemlos mit DALI-Notlichttreibern kombinieren, sodass Sie Arbeits- und Sicherheitsbeleuchtung in einer Leuchte vereinen.
Der zentrale Vorteil einer LED-Deckenleuchte für Hallen ist die Systemeffizienz. Ein aktueller 150-W-Hallenstrahler liefert rund 27.000 Lumen — das entspricht 180 lm/W. Zum Vergleich: Ein 400-W-HQI-Strahler (inklusive Vorschaltgerät tatsächlich bei ca. 430 W Systemleistung) erreicht maximal 90 lm/W. Sie erhalten also bei LED die gleiche Lichtmenge auf der Nutzebene mit weniger als der Hälfte des Stromverbrauchs. Übrigens: Philips hat mit der CoreLine-Serie gezeigt, dass selbst bei niedrigeren Preissegmenten Effizienzen von 160 lm/W realistisch sind — entscheidend ist hier die Qualität des Treibers.
Die Lebensdauer liegt bei mindestens 50.000 Betriebsstunden (L80/B10). Das bedeutet konkret: Nach 50.000 Stunden liefern noch 90 % der eingesetzten Leuchten mindestens 80 % ihres ursprünglichen Lichtstroms. Bei einem typischen Zweischichtbetrieb mit 4.000 Jahresstunden hält eine Leuchte also über 12 Jahre — ohne Leuchtmittelwechsel, ohne Wartungseinsatz auf der Hebebühne.
Die Schutzart IP65 (staubdicht, geschützt gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel) ist für Münchener Produktionshallen Standard. Warum? In Hallen mit Kühlschmierstoff-Nebel, Holzstaub oder Kondensation reicht IP44 schlicht nicht aus — die Leuchte korrodiert innen, der Reflektor trübt ein, und nach 18 Monaten tauschen Sie das erste Mal. IP65-Industriestrahler verhindern das. Ein Praxistipp aus unserer Erfahrung: Achten Sie auch auf die Umgebungstemperatur. Gute LED-Hallenstrahler arbeiten bei −30 °C bis +55 °C zuverlässig. In Münchener Kühllagern (Lebensmittellogistik, Pharma) wird das oft übersehen.
Wir empfehlen hier klar den Einsatz von Leuchten mit Meanwell-HLG-Treibern. Diese Treiberreihe hat sich in über 50 Projekten bei uns bewährt — sie arbeitet im Weitbereichseingang (100–277 V AC), ist dimmbar (1–10 V oder DALI) und hält thermisch bis 90 °C Gehäusetemperatur durch. Was will man mehr?
München ist einer der stärksten Industriestandorte Süddeutschlands. Die Gewerbegebiete im Norden — Freimann, Frankfurter Ring, Euro-Industriepark — beherbergen hunderte Logistik- und Produktionshallen zwischen 2.000 und 20.000 m². Hier dominieren Montagehöhen von 8 bis 12 Metern, was einen Abstrahlwinkel von 60° bis 90° erfordert. Unsere Industriestrahler im Sortiment decken genau diesen Bereich ab.
Im Münchener Süden und Osten — Brunnthal, Ottobrunn, Kirchheim — finden sich verstärkt Hightech-Fertigungen und Reinraumproduktionen (Halbleiter, Medizintechnik). Dort gelten verschärfte Anforderungen: flimmerfreies Licht unter 3 % (gemessen als Stroboskopeffekt nach SVM), eine Farbwiedergabe CRI ≥ 90 und eine gleichmäßige Ausleuchtung mit einer Gleichmäßigkeit U₀ ≥ 0,6. Konventionelle Entladungslampen erreichen bestenfalls CRI 70 — für Qualitätsprüfungen unter dem Mikroskop ist das unbrauchbar.
Auch die Messehallen der Messe München (Riem) setzen zunehmend auf LED-Flächenleuchten und Highbay-Strahler. Der Grund ist einfach. Die Hallen laufen jährlich rund 2.500 Stunden unter Volllast — jede eingesparte Kilowattstunde zählt direkt auf die Betriebskostenrechnung. Ein drittes Segment: Kfz-Werkstätten und Autohäuser entlang der Landsberger Allee und am Mittleren Ring. Dort müssen Hallenleuchten mindestens 500 Lux auf Motorhaubenhöhe (ca. 0,85 m) liefern — und gleichzeitig blendfrei sein, damit Mechaniker ohne Kopfschmerzen durch die Schicht kommen. Der UGR-Wert (Unified Glare Rating) sollte hier unter 22 liegen, besser unter 19.
Fehler Nr. 1: Zu wenig Leuchten, zu hohe Einzelleistung. Manche Planer setzen lieber 20 Stück à 300 W ein als 40 Stück à 150 W. Das Ergebnis: hohe Leuchtdichtekontraste, dunkle Zonen zwischen den Leuchten und eine Gleichmäßigkeit U₀ von nur 0,3 — die Norm fordert 0,6. Die Lösung ist immer eine DIALux-Simulation vor der Bestellung.
Fehler Nr. 2: Falsche Farbtemperatur. Für Industriehallen in München empfehlen wir 5.000 K (Tageslichtweiß). Aus unserer Erfahrung: 4.000 K wirkt in Hallen mit geringer Tageslichtquote dumpf und ermüdend, während 6.500 K bei empfindlichen Personen Unwohlsein auslöst. 5.000 K trifft den optimalen Kompromiss zwischen Sehleistung und Komfort — das belegen auch Studien des Fraunhofer IAO.
Fehler Nr. 3: Keine Tageslichtsensorik. Gerade Hallen mit Lichtkuppeln (Shed-Dach) können an hellen Tagen 30–50 % der künstlichen Beleuchtung dimmen. Ohne DALI-Steuerung oder 1–10 V-Dimmung verschenken Sie diese Einsparung komplett. Die Investition in eine Lichtsteuerung amortisiert sich in München — mit rund 1.800 Sonnenstunden pro Jahr — in unter einem Jahr.
Basis: 100 Hallenleuchten, Zweischichtbetrieb mit 4.000 h/Jahr, Strompreis 0,30 €/kWh
Verbrauch konventionell: 100 × 400 W × 4.000 h = 160.000 kWh → € 48.000 / Jahr
Verbrauch LED: 100 × 150 W × 4.000 h = 60.000 kWh → € 18.000 / Jahr
Jährliche Einsparung: 100.000 kWh = € 30.000
Investition (Leuchten + Montage): ca. € 35.000–45.000
Amortisation: ca. 1,2–1,5 Jahre — danach sparen Sie jedes Jahr € 30.000 netto.
Senden Sie uns Ihren Hallenplan — Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden eine DIALux-Simulation mit Leuchtenauswahl und Angebot.
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