Zertifizierte EX-Leuchten nach Richtlinie 2014/34/EU für Berliner Industriebetriebe: 62 % weniger Energiekosten, IP66-Schutz und 50.000+ Betriebsstunden. Kostenlose Lichtplanung inklusive.
Von 400 W konventionell auf 150 W LED — bei identischer Beleuchtungsstärke von 300 Lux auf Arbeitsebene nach DIN EN 12464-1.
Vollständiger Schutz gegen Staub (staubdicht) und starkes Strahlwasser. Jede Leuchte mit 5-Jahres-Vollgarantie auf Treiber und LED-Modul.
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Wer in Berlin explosionsgeschützte Beleuchtung installiert, muss die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU einhalten. Punkt. Diese EU-Verordnung regelt, welche Geräte und Schutzsysteme in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden dürfen. Für den Betreiber bedeutet das: Jede Leuchte braucht eine gültige EU-Konformitätserklärung und die CE-Kennzeichnung mit dem spezifischen Ex-Symbol (Sechseck mit „Ex”).
Die Zoneneinteilung nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) bestimmt, welche Gerätekategorie Sie benötigen. Zone 1 — also Bereiche, in denen gelegentlich eine explosionsfähige Atmosphäre auftritt — verlangt Geräte der Kategorie 2. Zone 2 (seltenes Auftreten) erlaubt Kategorie 3. Was viele nicht wissen: Auch in Berlin-Adlershof und den Industriegebieten entlang der Spree gibt es zahlreiche Zone-1-Bereiche, etwa in chemischen Lagern oder Lackieranlagen. Der häufigste Fehler, den wir bei Bestandsaufnahmen in Berlin sehen: Leuchten der Kategorie 3 hängen in Zone-1-Bereichen — ein direkter Verstoß gegen §6 BetrSichV, der bei der nächsten Prüfung durch die ZÜS sofort beanstandet wird.
Zusätzlich gilt DIN EN 60079 (Teile 0 bis 35) als harmonisierte Norm für die elektrische Installation. Die Beleuchtungsstärke selbst regelt DIN EN 12464-1: In Produktionshallen sind mindestens 300 Lux auf Arbeitsebene vorgeschrieben, in Lagerbereichen 200 Lux und in Kontrollarbeitsplätzen bis zu 500 Lux. Übrigens: Bei der Lichtplanung für Ex-geschützte Bereiche müssen Sie den Wartungsfaktor (MF) von 0,7 einkalkulieren — die Anfangsbeleuchtungsstärke muss also rund 43 % über dem Sollwert liegen, um am Ende der Wartungsperiode noch normgerecht zu sein.
Der Umstieg von konventionellen HQL- oder HQI-Strahlern auf LED-Technik bringt im ATEX-Bereich messbare Vorteile. Die Zahlen sprechen für sich: Eine herkömmliche explosionsgeschützte Natriumdampflampe benötigt 400 W für rund 20.000 Lumen. Eine moderne EX-LED-Leuchte liefert dieselbe Lichtmenge bei nur 150 W — mit einem Systemlichtausbeute von über 130 lm/W. Das entspricht einer Reduktion der Anschlussleistung um 62,5 %.
Doch Energieeffizienz ist nur ein Aspekt. Entscheidend in Ex-Bereichen ist die Oberflächentemperatur. LED-Module arbeiten bei Temperaturen unter 80 °C — weit unterhalb der Zündtemperatur der meisten Gase und Stäube (Temperaturklasse T4 entspricht max. 135 °C). Konventionelle Leuchtmittel erreichen dagegen 250–350 °C an der Kolbenoberfläche. Das ist ein sicherheitsrelevanter Unterschied, der bei der Gefährdungsbeurteilung nach TRBS 2152 direkt ins Gewicht fällt.
Die Lebensdauer unserer ATEX-zertifizierten LED-Leuchten liegt bei über 50.000 Betriebsstunden (L80B10). Zum Vergleich: Eine HQL-Lampe schafft 5.000 bis 8.000 Stunden. Bei 4.000 Betriebsstunden pro Jahr — ein realistischer Wert für Zweischichtbetrieb in Berliner Produktionsstätten — bedeutet das: alle 12,5 Jahre ein Tausch statt jährlich oder alle zwei Jahre. Aus unserer Erfahrung: Gerade in Ex-Bereichen spart das enorm, weil jeder Leuchtmittelwechsel dort eine Freischaltung des Bereichs, einen Erlaubnisschein und oft eine befähigte Person erfordert.
Die Schutzart IP66 (staubdicht + Schutz gegen starkes Strahlwasser) ist bei unseren EX-Leuchten Standard. Das erste „6″ steht für vollständigen Schutz gegen Staubeintritt — bei Ex-geschützten Leuchten nicht verhandelbar. Das zweite „6″ garantiert Beständigkeit gegen Strahlwasser aus allen Richtungen mit einem Druck von 100 kPa. Für Bereiche mit Hochdruckreinigung empfehlen wir IP67-Varianten. Die Meanwell-Treiber in unseren Leuchten arbeiten bei einem Leistungsfaktor von >0,95 und einem THD-Wert unter 15 % — das schont Ihr Stromnetz und vermeidet Oberschwingungsprobleme.
Berlin hat eine vielfältige Industriestruktur. Und damit einen ebenso vielfältigen Bedarf an ATEX-konformer Beleuchtung. Die größte Nachfrage sehen wir in folgenden Bereichen:
Chemie- und Pharmastandorte: Im Industriepark Berlin-Mahlsdorf und entlang des Teltowkanals befinden sich mehrere Betriebe mit Zone-1- und Zone-2-Bereichen. Hier kommen vor allem druckfest gekapselte EX-Leuchten (Zündschutzart „d”) zum Einsatz — mit Leistungen zwischen 80 W und 200 W, je nach Hallenhöhe. Typische Montagehöhen liegen bei 6–8 m, was bei 150-W-Leuchten einen Abstand von ca. 5 m zwischen den Lichtpunkten ergibt, um die geforderten 300 Lux gleichmäßig zu erreichen.
Lackierereien und Karosseriewerkstätten: Berlin zählt über 200 Kfz-Lackierbetriebe. In jeder Lackierkabine herrscht Zone 1. Warum gerade hier LED? Weil die geringere Wärmeabstrahlung der LED-Technik die Kabinenklimatisierung entlastet — eine konventionelle 400-W-Leuchte gibt über 300 W als reine Wärme ab, eine 150-W-LED nur rund 100 W. Bei vier Leuchten pro Kabine sind das 800 W weniger Kühllast.
Getreidemühlen und Lebensmittelverarbeitung: Staubexplosionen sind real — Mehlstaub hat eine untere Explosionsgrenze von nur 60 g/m³. In den Berliner Betrieben entlang der Silostraße (Westhafen) und in Spandau sind Ex-geschützte Industriestrahler mit Zündschutzart „tb” (Staubschutz durch Gehäuse) Pflicht. Wir empfehlen hier klar den Einsatz von LED-Wannenleuchten mit durchgehendem Diffusor — die glatten Oberflächen lassen sich leichter reinigen und bieten keine Staubablagerungsflächen.
Tankläger und Kraftstoffdepots: Im Berliner Umland — besonders entlang der Autobahn A10 — gibt es mehrere Großtanklager. Hier werden EX-Leuchten der Zone 1 (Kategorie 2G) mit erhöhter Sicherheit „e” eingesetzt. Die Anforderung: mindestens 150 Lux auf den Bedienwegen, 200 Lux an Armaturen und Ventilstationen. Ein häufiger Planungsfehler: Die Notbeleuchtung wird vergessen. Nach ASR A3.4/7 müssen auch Ex-Bereiche eine Sicherheitsbeleuchtung mit mindestens 15 Lux innerhalb von 15 Sekunden gewährleisten.
Als Spezialisten für industrielle LED-Beleuchtung liefern wir nicht nur Leuchten — wir liefern Lösungen. Jede Bestellung beginnt mit einer kostenlosen DIALux-Lichtplanung, die exakt auf Ihre Raumgeometrie, Montagehöhen und Normvorgaben abgestimmt ist. Kein Rätselraten, keine Überdimensionierung. Schnelle Lieferung ab Lager innerhalb von 3–5 Werktagen nach Berlin. Und bei Großprojekten (ab 50 Leuchten) erhalten Sie ein individuelles Angebot auf Anfrage mit Staffelpreisen.
*Berechnung: 4.000 h/Jahr × Leistung × 0,30 €/kWh
Ausgangslage: 100 konventionelle Ex-geschützte Leuchten à 400 W im Zweischichtbetrieb (4.000 h/Jahr). Strompreis Berlin 2024: 0,30 €/kWh netto.
Bisherige Kosten: 100 × 0,4 kW × 4.000 h × 0,30 €/kWh = 48.000 €/Jahr
Kosten nach Umrüstung: 100 × 0,15 kW × 4.000 h × 0,30 €/kWh = 18.000 €/Jahr
Jährliche Ersparnis: 48.000 € − 18.000 € = 30.000 €/Jahr
Hinzu kommen Wartungsersparnisse: Bei konventioneller Technik rechnen wir mit 2 Lampenwechseln pro Leuchte und Jahr, inklusive Freischaltung im Ex-Bereich ca. 45 €/Wechsel — das sind nochmal 9.000 €/Jahr. Die Investition in 100 ATEX-LED-Leuchten (ca. 45.000–55.000 € je nach Modell) amortisiert sich also in unter 1,5 Jahren.
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+32 468 25 01 43 · sales2@c-lp.eu